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In der engen Altstadt schwierige Parkplatzsituation, daher etwas Zeit einplanen für den Fußweg.
Durch ein altes Holztor betraten wir den schönen Innenhof , wo wir auch 3 Plätze reserviert hatten.
Hier ranken sich von den Sandsteinwänden und dem Seilbespannten Dach etliche Grünpflanzen herunter ,das spendete Schatten und hatte fast was märchenhaftes.
Kaum das wir am zugewiesenen Tisch platz genommen hatten , kam eine andere Kellnerin und teilte uns mit , das nun doch kein Platz mehr draußen im Innenhof frei sei und wir stattdessen in den Glasanbau sollten.
Auf unseren Einwand wir hätten extra im Innenhof reserviert , entgegnete diese : "wir machen die Schiebetür auf , dann sitzen sie fast wie draußen !"
Etwas verärgert fragte ich wie das denn sein könnte, denn ich hatte telefonisch extra 1 Tisch im Außenbereich reserviert, worauf sie antworte es wäre ein Missverständnis, da ihre Kollegin zeitgleich den letzten Tisch im Innenhof vergeben hätte. Keine Entschuldigung, kein Rückruf diesbezüglich .Kein Danke als wir umsiedelten etc.
Da wir schon Hunger hatten und es so kurzfristig sicher auch wo anders schwierig mit freien Plätzen gewesen wäre, nahmen wir im Glasanbau der Scheune platz.
Drinnen geschmackvoll rustikal eingerichtet , passt prima zum gesamten Fachwerkensemble, welches aus den Hauptgastraum ( hier allerlei Deo von Anno dazumal : kupferne Bettflaschen, altes Waffeleisen, alter Kohleherd, Holzräder etc ) ,der verglasten Scheune und dem schönen Innenhof besteht.
Die Toiletten befinden sich im urigen umgebauten Stall gegenüber des Hauptlokals .
In der Scheune wo wir nun Platz genommen hatten, war hübsch eingedeckt.
Stofftischdecken und Servietten , frische Blumen , Salz,-Pfeffermühle.....zusammen mit den schönen Kamin , den Gardinen , den Sitzauflagen und den passenden Kissen ein schönes stimmiges Konzept, das gekonnt das moderne in das ansonsten rustikale Ambiente mit Kopfsteinpflaster zaubert.
Die Speisekarte bietet innovative Küche mit modernem Twist und bekannte Gerichte mit neuem Pfiff. Auch für Vegetarier und Veganer ist gesorgt.
Wir ließen uns schmecken ,als Entree
- 1 Gedeck = Sauerteigbrot mit Kräuteraufstrich, aufgeschlagener Butter und Kräutersalz plus 1 Glaskaraffe Wasser - O. K. aber nichts besonderes
- geschmorte Ochsenbäckchen mit Kräuterseitlingen und Serviettenknödel - 2 große Stücke sehr zartes Fleisch, gebratene Knödel , gebratene Kräuterseitlinge und Gemüsegarnitur , dazu würzige gute Sauce - wunderbar
- Spinatknödel mit Käseschaum, Cherrytomaten und Babyspinat - hervorragend
- Zwiebelrostbraten - deftiger Rostbraten , viele krosse Zwiebeln, mit Käsknöpfle als Beilage - äußerst lecker
Die Speisen wurden auf schönem Geschirr hübsch arrangiert serviert und mundeten uns allen sehr .
Als Getränke orderten wir Rhabarbersaftschorle, Weizenbier und Traubensaft .
Nach dem Essen waren wir also auch fast schon wieder mit dem Service versöhnt nach den anfänglichen Unstimmigkeiten.
Erst im September 24 eröffnet , so dürfte der junge Wirt bei gleichbleibendem hohen Niveau und gemütlichem Flair sicher sein Publikum finden.